ElektronikerIn für Betriebstechnik / Industrieelektriker

Zielgruppe

Der Ausbildungsberuf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik spricht speziell diejenigen an, die Spaß an der Technik haben. Reparieren von elektrischen Geräten und Anlagen, Fehlersuche in bestehenden elektrischen Anlagen, Planen und Installieren von Anlagen der Energieversorgung und der Steuerungstechnik, all das sind alltägliche Tätigkeiten der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Wechselnde Einsatzorte und Kundenkontakt zeichnen zusätzlich die berufliche Tätigkeit aus.

Ausbildungsziele
Erlangen einer ganzheitlichen, beruflichen Kompetenz, die neben der fachlichen Sicherheit auch die soziale, kommunikative, ethische und politische Ebene beinhaltet Erfolgreicher Berufsschulabschluss mit dem Gesellenbrief zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Aufnahmevoraussetzungen

Es gibt keine vorgeschriebene Schulausbildung. Ideal ist jedoch ein Hauptschulabschluss nach Klasse 10 bzw. ein Realschulabschluss.          
Zusätzlich sind folgende Fähigkeiten hilfreich:

  • Zufriedenstellende bis gute mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse
  • handwerkliches Geschick
  • Interesse an technischen Zusammenhängen und die Bereitschaft sich neuen technischen Entwicklungen zu stellen
Dauer und Abschluss

Die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik dauert 3,5 Jahre.

Der Unterricht im Berufskolleg findet an einem Tag bzw. an zwei Tagen pro Woche statt.

Der Schultag beginnt in der Regel um 7:30 Uhr und umfasst 4 Unterrichtsstunden zu je 90 Minuten. Der Schultag endet um 14:15 Uhr.

Der Unterricht findet an folgenden Tagen statt:

1. Ausbildungsjahr (Unterstufe): donnerstags und freitags
2. Ausbildungsjahr (Mittelstufe): mittwochs im 1. Halbjahr und zusätzlich dienstags im 2. Halbjahr
3. Ausbildungsjahr (Oberstufe): montags
4. Ausbildungsjahr (Oberstufe Abgang): dienstags

Arbeitsmarktvorteile

Perspektiven

Nach der erfolgreichen Ausbildung zur Elektronikerin / zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Technikerin/ zum staatlich geprüften Techniker, zur Meisterin / zum Meister oder der Besuch der Fachoberschule zur Erlangung der Fachhochschulreife möglich.

Organisation und Inhalte

Der Stundenplan der Elektronikerin / des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik beinhaltet Fächer aus dem berufsbezogenen und berufsübergreifenden Lernbereich.

  • Berufsbezogener Lernbereich
    • Installieren und in Betrieb nehmen elektrischer Anlagen (IEA)
    • Planen, Errichten und Warten gebäudetechnischer Systeme (PEW)
    • Planen, Errichten und Warten energietechnischer Anlagen (EEA)
    • Wirtschafts- und Betriebslehre (WLB)
    • Fremdsprachliche Kommunikation, Englisch (FKE)
  • Berufsübergreifender Lernbereich
    • Deutsch / Kommunikation (DK)
    • Politik / Gesellschaftslehre (POG)
    • Religionslehre (REL)
    • Sport / Gesundheitsförderung (SPG)

Das Fach „Installieren und in Betrieb nehmen elektrischer Anlagen“ wird über die ersten beiden Jahre unterrichtet. Das Fach „Planen, Errichten und Warten energietechnischer Anlagen“ wird im zweiten und dritten Ausbildungsjahr unterrichtet.
Die Fächer „Planen, Errichten und Warten gebäudetechnischer Systeme“ und „Wirtschafts- und Betriebslehre“ werden über die gesamte Ausbildungszeit unterrichtet. Die Fächer des berufsbezogenen Lernbereichs sind Bestandteile der Abschlussprüfung. Die berufsübergreifenden Fächer werden im erstem und zum Teil auch im zweiten Ausbildungsjahr unterrichtet.

Anmeldung

Die Anmeldung zum Berufsschulunterricht erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb nach Abschluss eines Ausbildungsvertrags (Bewerbung ein Jahr vor Schulabschluss, ggf. Praktikum).
Zum ersten Schultag am Berufskolleg soll eine Kopie des Ausbildungsvertrags und eine Kopie des Zeugnisses mit dem höchsten Schulabschluss mitgebracht werden.

Ansprechpartner

Verantwortlicher Bildungsgangmanager für die Elektronikerin / Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Herr Thielmann Email