Beitragsseiten

Unterricht

Die Auszubildenden der Werkzeug- und Feinwerkmechanik werden gemeinsam beschult, der Unterricht findet an einem bzw. zwei Tagen pro Woche statt.
Der Schultag am Berufskolleg für Technik (BKT) in Lüdenscheid beginnt in der Regel um 07.30 Uhr und endet nach vier Unterrichtsstunden à 90 Minuten um 14.15 Uhr.

Der Stundenplan umfasst zwei Bereiche:

I. Berufsbezogener Lernbereich

  • Fertigungsprozesse
  • Montageprozesse
  • Instandhaltungsprozesse
  • Automatisierungsprozesse
  • Fremdsprachliche Kommunikation (Englisch)
  • Wirtschafts- und Betriebslehre

Die Fächer aus diesem Bereich werden in jedem Ausbildungsjahr unterrichtet.

 

II. Berufsübergreifender Lernbereich

  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Deutsch
  • Religion
  • Sport/Gesundheitsförderung

 

Sämtliche Fächer werden in sogenannten Lernfeldern unterrichtet. Sie ersetzen die früher an Berufsschulen übliche traditionelle Aufteilung in klar voneinander abgegrenzte Inhalte.

Die Lernfelder verstehen sich als „Handlungsfelder“, die die Tätigkeiten und Anforderungen des betrieblichen Alltags ganzheitlich widerspiegeln:

Anhand realitätsnaher Arbeitsaufträge üben die Schülerinnen und Schüler unter anderem, sich die zur Lösung einer Aufgabe notwendigen technischen Daten zu besorgen, die erforderlichen Arbeitsschritte zu planen, diese auszuführen sowie das Ergebnis zu kontrollieren und zu bewerten. Damit knüpft der Unterricht die Theorie eng an die berufliche Praxis, ergänzt durch die regelmäßige Nutzung der Laborräume und Werkstätten des BKT: In der CNC-Technik wird auf mehreren Maschinen mit verschiedenen Steuerungen ausgebildet.

Für SPS-Kleinsteuerungen, Pneumatik sowie E-Pneumatik stehen eine ausreichende Zahl an Einzelarbeitsplätzen zur Verfügung.

Gleiches gilt auch für den Bereich der Mess- und Prüftechnik, hier erfolgen zum Beispiel die Oberflächen- und Härteprüfung sowie Zugversuche usw.

Der Bildungsgang Werkzeugmechaniker des BKT pflegt einen engen Kontakt mit den ausbildenden Betrieben. Dies dient nicht nur der fachlichen Feinabstimmung zwischen Theorie und Praxis. Möglicherweise auftretende Probleme der Auszubildenden (z.B. Über- oder Unterforderung am Arbeitsplatz, private Belastungen, finanzielle oder soziale Schwierigkeiten in der Klasse bzw. Firma) können durch den unbürokratischen Austausch frühzeitiger erkannt und gemeinsam gelöst werden.