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Ausbildungszeit 

Die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik dauert in der Regel 3,5 Jahre. Für die Ausbildung zum Industrieelektriker reichen zwei Jahre Ausbildung.

Aufgrund besonders guter Einstiegsvoraussetzungen (z.B. Abitur) oder herausragender Leistungen während der Ausbildung, kann die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik jedoch auch verkürzt werden.

Der Unterricht im Berufskolleg findet an einem Tag bzw. an zwei Tagen pro Woche statt. Der Schultag beginnt in der Regel um 7:30 Uhr und umfasst 8 Unterrichts-stunden zu je 45 Minuten

Die Unterrichtsstunden werden meist als Doppelstunden (90min) erteilt. Der Schultag endet um 14:15 Uhr.   

Der Unterricht findet an folgenden Tagen statt:

1. Ausbildungsjahr (Unterstufe): donnerstags und freitags
2. Ausbildungsjahr (Mittelstufe): mittwochs im 1. Halbjahr und zusätzlich dienstags im 2. Halbjahr
3. Ausbildungsjahr (Oberstufe): montags
4. Ausbildungsjahr (Oberstufe Abgang): dienstags

Organisation und Inhalte:

Der Stundenplan der Elektronikerin / des Elektronikers für Betriebstechnik beinhaltet Fächer aus dem berufsbezogenen und berufsübergreifenden Lernbereich.

  • Berufsbezogener Lernbereich
    • Errichten und betrieben von Energieverteilungs- und Gebäudeanlagen (EEG)
    • Errichten und Betreiben automatisierter Anlagen (EAA)
    • Wirtschafts- und Betriebslehre (WLB)
    • Fremdsprachliche Kommunikation, Englisch (FKE)
  • Berufsübergreifender Lernbereich
    • Deutsch / Kommunikation (DK)
    • Politik / Gesellschaftslehre (POG)
    • Religionslehre (REL)
    • Sport / Gesundheitsförderung (SPG)


Die Fächer EEG und EEA sowie Wirtschafts- und Betriebslehre (WBL) werden über die komplette Ausbildungszeit hinweg unterrichtet. Diese drei Fächer bilden den Schwerpunkt in der Abschlussprüfung, die sich in zwei Teile gliedert und im zweiten Lehrjahr und am Ende der Ausbildung stattfindet.

Das Fach fremdsprachliche Kommunikation   Englisch als viertes Fach des berufsbezogenen Lernbereichs wird dagegen nur im ersten Ausbildungsjahr vermittelt, da es im Rahmen der Abschlussprüfung nur einen geringeren Stellenwert hat.

Die berufsübergreifenden Fächer werden im ersten Ausbildungsjahr unterrichtet. Sie haben ihren Stellenwert besonders im schulischen Teil des Berufsabschlusses (Berufsschulabschluss) und bilden somit die Grundlage z.B. für eine anschließende Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker (m/w/d)